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Alpspitzbahn

Die Alpspitzbahn in Garmisch-Partenkirchen


Die Alpspitzbahn ist eine der beliebtesten Bergbahnen im Werdenfelser Land. Denn mit ihr gelangt man in rund neun Minuten an das markante Felsmassiv der Alpspitze. Mit der Alpspitzbahn läßt man die Baumgrenze nach wenigen Minuten hinter sich zurück und taucht in die alpine Landschaft des Osterfelderkopfes ein.

Von der Gipfelstation starten interessante Touren zum Kreuzeck und Hausberg oder hinunter ins Höllental über das Hupfleitenjoch und die Knappenhäuser. Für Klettersteiggeher startet nur wenige Meter von der Alpspitzbahn entfernt einer der schönsten und beliebtesten Klettersteige Deutschlands. Über die Alpspitz-Ferrata geht es über 600 Meter Höhenunterschied hoch auf den Gipfel der Alpspitze, wo sich eine der schönsten Gipfelaussichten der Region bietet. Direkt am Osterfeldkopf findet man aber auch Unterhaltung am Gipfel-Erlebnisweg oder auf dem Alpspix, ohne Risiken im abgelegenen Gelände einzugehen.

Im Winter wird die Alpspitzbahn in erster Linie für den Skibetrieb im Classic-Gebiet genutzt. Vom Osterfelderkopf geht es dann runter zum Kreuzeck und weiter zum Hausberg, wo auch eine Naturrodelbahn auf Abenteuerlustige lauert.


Geschichte der Alpspitzbahn

Während die Zugspitze schon recht früh durch die Bayerische Zugspitzbahn und die Tiroler Seilbahn für den Tourismus erschlossen wurde und das benachbarte Kreuzeck auch schon seit 1926 mit einer Seilschwebebahn zu erreichen war, sollte die touristische Erschließung des Osterfelderkopfes und der Alpspitze durch eine eigene Bahn noch etwas dauern. Erst 1973 wurde die Alpspitzbahn eröffnet. Um das Gebiet unterhalb der Alpspitze auch im Winter für den Skibetrieb nutzen zu können, wurden parallel zur Alpspitzbahn noch einige Schlepplifte und die Hochalmbahn gebaut. So entstand ein zusätzliches Skigebiet in der Garmischer Bergwelt. Dieses Skigebiet wurde drei Jahre später durch einen langen Ziehweg zum Kreuzeck erweitert und somit mit dem bereits bestehenden Skigebiet am Kreuzeck und Hausberg verbunden. Das Classic-Gebiet umfasst heute insgesamt rund 40 Pistenkilometer.